Sonntag, 27. Januar 2013

Der Märchenerzähler - Antonia Michaelis





Gebundene Ausgabe
Teil einer Reihe?: Nein
Erschienen: Februar 2011
Verlag: Oetinger
Seitenzahl: 446
Preis: 16,95 €










Zum Inhalt
Anna verliebt sich in Abel, obwohl er nicht die offensichtlichste Wahl wäre. Er ist ein Außenseiter, der auch noch mit Drogen dealt. Doch Abel ist nicht nur das. Er ist auch der Junge, der seiner kleinen Schwester Märchen erzählt. Diese Seite von ihm fasziniert Anna so. Sie möchte unbedingt wissen wie das Märchen weitergeht. Allerdings kommen ihr dann Bedenken. Was ist, wenn das Märchen wahr ist? Ist Abel etwa ein Mörder?

Cover
Das Cover greift die Stimmung des Buches auf jeden Fall gut auf. Man sieht eine Person am Meer stehen und auf der Rückseite des Buches ist eine Pistole, die auf sie zielt.
Ich finde das Cover ist gut gelungen.

Meine Meinung
Dieses Buch hat mich sofort verzaubert. Die Atmosphäre ist so bedrückend.
Schon das erste Kapitel wirft einige Fragen auf. Man möchte wissen, was passiert ist. Ich finde das Buch ist nie langweilig geworden und ich wollte auch immer weiter lesen.
Die Charaktere werden sehr gut beschrieben und man erfährt nach und nach mehr über Abel.
Seine kleine Schwester wird sehr süß beschreiben und er kümmert sich fürsorglich um sie.
Anna war mir sehr sympathisch und man konnte ihre Reaktionen gut nachvollziehen. 
Der Schreibstil ist sehr ungewöhnlich und ich finde ihn einfach wunderschön.
Antonia Michaelis hat es geschafft mit ihren Worten eine so unglaubliche Stimmung zu schaffen, die mich sofort ergriffen hat.
Auch das Märchen, das Abel seiner Schwester und Anna erzählt finde ich interessant und schön beschrieben.
Das Ende des Buches ist etwas vorhersehbar, aber man hofft noch die ganze Zeit, dass es nicht so kommt.
Mich hat Der Märchenerzähler ruhelos zurück gelassen. Dieses Buch hat mich wirklich bewegt und ich gebe auch zu, dass ich geweint habe.
Dieses Buch zeigt die Realität und das es nicht immer nur wie im Märchen verläuft.

Fazit
Der Märchenerzähler ist ein ganz besonderes Buch, das mich tief bewegt hat. Ich habe es schon ein paar Freunden ans Herz gelegt und sie waren alle genau so begeistert.
Dieses Buch bekommt die volle Punktzahl von mir, denn das hat es auch verdient!


Dienstag, 22. Januar 2013

Spiel des Lebens - Veit Etzold

Im Moment komme ich auf diesem Blog nicht so richtig zum posten, weil in der Schule sehr viel los ist. Ich denke aber, dass das bald wieder besser wird. Dann werde ich hoffentlich wieder öfter zum posten kommen. Letztens habe ich Spiel des Lebens von Veit Etzold zu ende gelesen und hier ist mein Eindruck.






Taschenbuch
Teil einer Reihe?: Ja, Teil 1
Erschienen am: 13. September 2012
Verlag: Egmont INK
Seitenzahl: 352
Preis: 14,99 €










Zum Inhalt
Endlich zieht Emily zu Hause aus um aufs College zu gehen. Das hätten für sie sehr schöne Zeiten werden können, doch bereits am ersten Schultag fängt es an. Sie bekommt Drohungen und dann ruft sie ein Mann an. Er stellt ihr Rätsel und die muss sie in vorgegebener Zeit beantworten, sonst stirbt jemand. Da können auch die beiden Bodyguards nichts helfen, denn der "Irre", wie Emily ihn nennt, ist äußerst schlau. Die Polizei ist ihr auch keine Hilfe.
Emily hat keine andere Wahl. Sie muss das Spiel des Lebens mitspielen, wenn ihr ihr Leben lieb ist. Der Irre jagt sie durch ganz London und für Emily stellt sich natürlich die Frage, wer dieser Mann ist und wieso er es auf sie abgesehen hat.

Cover
Das Cover ist ganz nett. Es ist in Lila- und Blautönen gehalten. Vorne sieht man eine Frau. Ich nehme an, das ist Emily. Es passt gut zur Geschichte, aber am besten fand ich die Skyline, an der Seite des Buches. Das ist eine schöne Idee und ich finde es sehr hübsch.


Meine Meinung
Als ich das Buch gelesen habe, war mir gar nicht klar, dass es eine Buchreihe wird. Das habe ich dann am Ende auch bemerkt. :D
Meine Meinung zu diesem Buch ist geteilt. Die Idee finde ich gut. Die Rätsel basieren auf einem Thema und geben Sinn. Der Täter ist nicht nur irgendein Psychopath, sonder hat etwas mit Emilys verschwommener Vergangenheit zu tun. Das finde ich immer sehr viel besser, als wenn da einfach jemand ist der ohne Grund Leute quält.
Ich bin mit Emily und den anderen Personen im Buch nicht so wirklich warm geworden. Sie waren mir ab und zu schon ziemlich unsympathisch und man könnte sie noch besser beschreiben. Emily wirkt manchmal ziemlich naiv und ab und zu kann ich ihre Handlungen nicht nachvollziehen. Sie reagiert schon öfters wie erwartet, aber manchmal versteht man sie nicht wirklich.
Die Geschichte war spannend und ich habe sie auch recht zügig gelesen. Es gab keine längeren Passagen, die komplett uninteressant waren. Mich hat komischerweise vor allem das Gedicht interessiert.
Ich bin mal gespannt, wann Informationen zum 2. Teil bekannt gegeben werden. Die Geschichte ist in sich abgeschlossen, deswegen hätte ich es glaube ich besser gefunden, wenn man es bei einem Buch belassen hätte.

Fazit
Das Buch war in Ordnung. Thriller sind aber auch einfach nicht so richtig meine Buchrichtung.
Wenn ich mit den Charakteren in einem Buch nicht warm werde, dann kann man mich nur schwer begeistern. Aber sollte sich Veit Etzold für den 2. Teil etwas neues interessantes ausgedacht haben, könnte es sein, dass ich mir die Fortsetzung kaufen werde.
Mich konnte das Buch nicht so ganz mitreißen, also bekommt es von mir 3 von 5 Herzen.


Sonntag, 13. Januar 2013

Wer hat Angst vor Jasper Jones? - Craig Silvey




Gebundene Ausgabe
Originaltitel: Jasper Jones
Teil einer Reihe?: Nein
Erschienen am: 1. September 2012
Verlag: rororo
Seitenzahl: 416
Preis: 16,95 €










Zum Inhalt
Eines Nachts klopft Jasper Jones an das Fenster von Charlie. Er möchte, dass er mitkommt. Jasper möchte ihm etwas zeigen. Charlie hat Jasper schon immer bewundert, also überlegt er nicht lange und geht mit ihm. Jasper führt ihn durch den Australischen Busch zu einer geheimen Lichtung. Dort sieht Charlie sie. Laura Wishart ist tot. Sie hängt an einem Baum.
Jasper hofft, dass Charlie ihm hilft. Nun gibt es kein zurück mehr. Charlie hängt in der Sache mit drinne, aber kann er Jasper wirklich vertrauen?

Cover
Das Cover passt auf jeden Fall zum Buch. Es ist in dunklen Farben gehalten und man sieht einen Jungen. Ich würde einfach mal sagen, das ist Charlie.
Das Cover gefällt mir gut.

Meine Meinung
Die Geschichte finde ich sehr interessant und sie regt auch zum nachdenken an. Es geht um Freundschaft und auch Rassismus spielt in dem Buch eine große Rolle.
Die Charaktere sind sehr gut beschrieben. Da gibt es zum einen Charlie. Aus seiner Sicht wird das Buch erzählt. Er kommt sehr sympatisch rüber, da er auch kleine Fehler hat.
Dann hat auch Charlies bester Freund Jeffrey eine größere Rolle. Seine Eltern kommen nicht aus Australien und deswegen wird er ausgegrenzt und beleidigt. Trotzdem verliert er nie den Mut und ich mag ihn sehr gerne.
Dann ist da natürlich auch noch Jasper Jones. Seine Mutter ist tot und sein Vater kümmert sich nicht um ihn, weil er ständig betrunken ist. Jasper hat einen sehr schlechten Ruf. Sobald irgendetwas in dem Ort passiert, beschuldigt jeder sofort ihn. Egal, ob er etwas getan hat oder nicht.
Das Buch wird nicht langweilig und hat mich ab und zu an Wer die Nachtigall stört erinnert. Das liegt daran, dass Atticus Finch ein großes Vorbild für Charlie ist und er sich oft fragt, was er in seiner Situation tun würde.
Ich mag die Atmosphäre des Buches recht gerne. Die Stadt in der Charlie lebt ist so voreingenommen und durch seine kindliche Sicht auf die Dinge wird klar, wie ungerecht die Leute sein können.
Das Ende gefällt mir nicht ganz so gut. Also ich weiß jetzt nicht so genau, ob das nötig gewesen wäre, kann da aber jetzt nichts genaueres zu sagen, sonst wisst ihr ja alles.

Fazit
Alles in allem ist Wer hat Angst vor Jasper Jones? eine schöne Geschichte, die man gut lesen kann. Wer jetzt aber ein unglaublich spannendes Buch erwartet, wird enttäuscht. Die Geschichte ist eher ruhig und das macht den Charm des Buches aus.
Das Buch bekommt von mir 4 von 5 Herzen.



Dienstag, 8. Januar 2013

Der Hobbit - J. R. R. Tolkien





Gebundene Ausgabe (Buch zum Film)
Originaltitel: The Hobbit
Teil einer Reihe?: Nein. (Vorgeschichte von Herr der Ringe)
Erschienen am: 10. Dezember 2012
Verlag: Klett-Cotta
Seitenzahl: 384
Preis: 14,95 €









Zum Inhalt
Eines Tages steht Gandalf vor Bilbo Beutlins Tür und möchte, dass er an einem Abenteuer teilnimmt. Nach einigem Zögern macht er sich mit dem Zauberer und dreizehn Zwergen auf den Weg zum Einsamen Berg. Dort soll er den Zwergen helfen einen großen Schatz zurück zu erobern. Der Schatz wird allerdings von dem riesigen Drachen Smaug bewacht, und der möchte ihn nun nicht mehr hergeben. Auf der Reise in das Abenteuer findet Bilbo in einer dunklen Höhle auch noch diesen Zauberring...

Cover
Das Cover gefallt mir ganz gut. Man sieht Bilbo während er ins Abenteuer aufbricht. Auch die Farben finde ich schön gewählt. Am Anfang und Ende des Buches sind noch einmal zwei verschiedene Karten von der Umgebung. Diese Idee finde ich wirklich schön, da man so sehr gut nachvollziehen kann wo sie gerade sind und wo sie hin wollen.

Meine Meinung
Ich hatte bereits vor längerer Zeit den Herrn der Ringe gelesen und nachdem ich den Hobbit im Kino gesehen hatte, wollte ich mir das Buch auch zulegen. Sonst muss ich ja noch ewig warten, um zu wissen wie es ausgeht.
Die Geschichte wird sehr schnell erzählt. Es passiert am Anfang recht viel und so wird das Buch auch nicht langweilig. Die Charaktere sind gut beschrieben. Ich mochte Bilbo auf Anhieb und auch Gandalf und die Zwerge werden interessant geschildert. Wobei ich finde, dass man die Zwerge noch besser beschreiben könnte. Es sind sehr viele Zwerge auf einmal und sie haben nicht alle wirklich einen Charakter. Meiner Meinung nach hätte man sie noch ein bisschen besser ausschmücken können.
Ich habe bereits gelesen, dass manche sich an den Namen der Zwerge stören, da diese sich sehr ähneln. So gibt es zum Beispiel Fili und Kili. Ich muss sagen, dass ich keine Probleme hatte, die Zwerge auseinander zu halten, aber das ist ja bei jedem anders.
Man muss aber auch erwähnen, dass der Film und das Buch recht verschieden sind. Wahrscheinlich wollten sie den Film einfach noch spannender machen.
Die Geschichte hat mich interessiert und ich finde sie war auch recht spannend. Mit dem Schreibstil bin ich gut klar gekommen. Es ließ sich leicht lesen und ich habe das Buch auch innerhalb eines Tages beendet.

Fazit
Wer den Kinofilm mochte, kann sich das Buch ja auch mal angucken und wer den Herrn der Ringe gelesen hat, der kann sich die Vorgeschichte ja auch mal zulegen. Ich finde es ist eine schöne Ergänzung.
Das Buch bekommt von mir 4 von 5 Herzen.


Samstag, 5. Januar 2013

Der Nachtzirkus - Erin Morgenstern





Gebundene Ausgabe
Erschienen am: 15. März 2012
Verlag: Ullstein
Seitenzahl: 464
Teil einer Reihe?: Nein
Preis: 19,99 €
Original Titel: The Night Circus









Zum Inhalt
Der Zirkus kündigt sich nicht an, er ist einfach da. Von einem Tag auf den anderen. Dieser Zirkus ist etwas besonderes. Der Cirque des Rêves, der Zirkus der Träume, hat nur bei Nacht geöffnet. Es gibt auch kein Hauptzelt mit einer Aufführung. Nein, der Zirkus besteht aus vielen Zelten und der Besucher erkundet seine Umgebung selbst. Alles dort ist schwarz, weiß oder grau. Selbst die Zelte sind schwarz-weiß gestreift.
Aber es ist nicht nur ein Zirkus. Es ist der Austragungsort eines Duells zwischen Magiern und wenn du erst einmal da bist, dann willst du so schnell nicht mehr gehen.

Cover
Das Cover ist sehr schön. Man sieht den Zirkus mit seinen schwarz weiß gestreiften Zelten und die Ornamente um den Titel verändern je nach Lichteinfall ihre Farbe. Ich finde das sehr schön und es passt auch gut zum Buch.

Meine Meinung
Wer bei diesem Buch ein großes Duell zwischen Magiern erhofft, der wird enttäuscht. 
Zwei Zauberer bilden die beiden Spieler aus. Das Duell findet im Zirkus statt. Im Prinzip müssen sie sich um den Zirkus kümmer, sie bekämpfen sich also nicht direkt. Wer das erwartet, der wird auf jeden Fall enttäuscht sein.
Das Buch ist eher leise. Die Umgebung wird immer sehr genau beschrieben, denn darum geht es ja. Die Atmosphäre ist unglaublich toll. Der Zirkus kommt einem geheimnisvoll und wunderschön vor. Man möchte selbst über das Gelände laufen und die verschiedenen Zelte erkunden.
Das Buch erzählt einmal die Geschichte von Celia und Marco, den beiden Zauberlehrlingen. Die ganze Sache zwischen den beiden wird natürlich noch komplizierter, als sie sich ineinander verlieben.
Zum anderen erzählt das Buch die Geschichte von Bailey und wie er Widget und Poppet kennen lernt. Diesen Teil des Buches fand ich an manchen stellen schon fast besser, ich mag diese drei Personen im Buch aber auch am liebsten.
Celia und Marco fand ich an manchen Stellen nicht so sympatisch. Manchmal waren sie schon ganz nett, aber ab und zu konnte ich ihre Handlung nicht ganz nachvollziehen. 
Die Charaktere sind alle gut beschrieben. Selbst Personen die keine große Rolle haben schließt man ins Herz. Das ging mir zum Beispiel bei dem Uhrmacher so.

Fazit
Ein wundervolles Buch voller Magie. Man muss sich allerdings darauf einlassen, denn es ist ein leichtes Buch, das von der Atmosphäre des Erzähltem lebt. Ich finde es toll, kann mir aber auch gut vorstellen, dass es manche ein bisschen langweilig finden.
Das Buch bekommt von mir 4 von 5 Herzen.