Montag, 6. Mai 2013

Fördewasser - Kirstin Warschau

(c) Verlag




Titel: Fördewasser
Autor: Kirstin Warschau
Teil einer Reihe? Ja, Band 1 von 3
Erschienen am: 1. November 2008
Verlag: Piper 
Seitenzahl: 320 
Preis: 9,99 € (Taschenbuch)










Klappentext

Das Wasser so tief.

An einer Staumauer bei Kiel wird die Leiche eines jungen Mannes gefunden. Kommissarin Olga Island, soeben aus Berlin nach Schleswig-Holstein versetzt, übernimmt die Ermittlungen. Der Tote arbeitete auf einer Kieler Werft, war hoch verschuldet und betrieb einen regen Handel mit Schiffsschrott. Als in der Kieler Förde eine weitere Wasserleiche entdeckt wird, sprechen die Medien von einem Serienkiller. Die Jagd nach dem Täter führt Olga Island in entlegene Winkel der Landeshauptstadt und ihrer ländlichen Umgebung. Dabei hat sie nicht nur mit den Vorurteilen ihrer Kollegen zu kämpfen, sondern auch mit einem gefährlichen Mörder, der vor weiteren Taten nicht zurückschreckt …
(Quelle: Piper)


Cover
Auch wenn dieser Krimi in Kiel spielen soll, gefällt mir das Cover nicht. Der Hafen im Hintergrund und die Möwen passen schon zu der Stadt, aber ich glaube das Cover hätte mich eher vom Kauf abgeschreckt. Ich finde es nicht schön.

Meine Meinung
Zuerst muss ich erwähnen, dass ich mir dieses Buch nicht freiwillig gekauft hätte. Wir haben gerade in meinem Literaturkurs das Thema "Krimi" und mussten alle dieses Buch lesen.

Das erste, was mir negativ aufgefallen ist, waren die Namen. Olga Island und Lars Larssen sind nicht unbedingt Namen, die ich mag. Außerdem werden viele der Nebencharaktere einfach auf diese norddeutschen Klischees reduziert und auf nur sehr wenige Personen wird genauer eingegangen. Sie haben alle eine beschränkte Ausdrucksweise und machen auf mich keinen sonderlich intelligenten Eindruck. Olga Island selbst möchte eigentlich auch gar nicht in Kiel sein, sondern lieber wieder zurück nach Berlin, da dort mehr los ist.

Die Hauptperson Olga Island wird relativ genau beschrieben, aber auch bei ihr ist es eher oberflächlich, so dass man keine Bindung zu ihr aufbaut. Sie kommt eigentlich ganz sympatisch rüber, mehr aber auch nicht. Ab und zu wirkt sie für eine Hauptkommissarin etwas zu naiv, was mir dann unrealistisch vorkam. Im Endeffekt war mir relativ egal, was mit ihr passiert, so dass ich bei der Geschichte nicht mitfiebern konnte.

Die ersten zwei Kapitel des Buches waren eigentlich gar nicht schlecht. Danach ließ das Buch aber stark nach. Die Polizeiarbeit wird sehr in den Vordergrund gestellt und nicht die Morde selbst, so dass keine wirkliche Spannung aufkommt. Die Geschichte kommt nicht gerade schnell voran und ich hätte sie glaube ich gar nicht zu Ende gelesen, wenn ich es nicht für die Schule gebraucht hätte.

Das Ende kam mir zu überstürzt. Als hätte Kirstin Warschau keine Zeit mehr gehabt und musste das Buch zügig beenden. Die Geschichte wirkt einfach nicht realistisch und auch das Motiv des Täters ist absolut unglaubwürdig.

Wenn man eine Geschichte sucht, in der es um Kiel geht oder bei der nur die Polizeiarbeit im Vordergrund steht und auf Spannung verzichten kann, könnte sich dieses Buch mal ansehen. 

Fazit
Krimis sind nicht meine Lieblingsbücher, aber ab und zu lese ich doch mal einen. Fördewasser konnte mich überhaupt nicht begeistern und bekommt deswegen nur 2 von 5 Herzen.

Freitag, 3. Mai 2013

[Rezension] Das göttliche Mädchen - Aimée Carter

(c) Verlag




Originaltitel: The Goddess Test
Autor: Aimée Carter
Teil einer Reihe? Ja, Band 1 von 3
Erschienen am: 10. Mai 2012
Verlag: MIRA Taschenbuch 
Seitenzahl: 298
Preis: 9,99 € (Taschenbuch)









Klappentext
Du kannst das Leben deiner Mutter retten - wenn du als Wintermädchen bestehst!

Sie sind nach Eden gekommen, weil es der Wunsch ihrer sterbenskranken Mutter ist. Hier lernt Kate den attraktiven und stillen Henry kennen. Seit der ersten Begegnung fühlt sie sich auf unerklärliche Weise zu ihm hingezogen. Er sieht so gut aus und scheint gleichzeitig so ... unendlich traurig zu sein.
Bald erfährt Kate, warum: Er ist Hades, der Gott der Unterwelt! Und er macht ihr ein unglaubliches Angebot: Er wird ihre Mutter heilen, wenn Kate sieben Prüfungen besteht und sein geliebtes Wintermädchen wird. Aber ob ihre Seele für ein Winterleben stark genug ist? Bisher haben alle ihr Scheitern mit dem Tod bezahlt.

Cover
Das Cover an sich ist wirklich schön. Das Mädchen guckt nur leider absolut unpassend und zerstört so das komplette Gesamtbild.

Meine Meinung
Die Hauptperson Kate finde ich nicht sympatisch. Sie ist naiv und hat sehr oft Stimmungsschwankungen. Sie hat mich einfach von Anfang an genervt. Einige ihrer Handlungen kann ich absolut nicht nachvollziehen. Durch einen bösen Streich lernt sie Henry kennen. 
Henry (oder eher Hades) mag ich auch nicht besonders, aber in diesem Buch ist er wohl meine liebste Person. Auch er hat wie Kate ganz schreckliche Launen. Mal sind die beiden gut gelaunt, dann ganz plötzlich nicht mehr und alles ist schrecklich. Kate verbringt das ganze Buch damit über alles zu jammern.
Ich hatte auch eine Liebesgeschichte erwartet, aber das mit Henry und Kate ist ein ständiges hin und her. Mal läuft es einigermaßen gut, dann wieder nicht und immer so weiter.

Die Nebencharaktere sind nicht gut beschrieben. Sie wirken sehr lieblos und sind eigentlich nur da, wenn sie gerade für die Handlung von Nöten sind. Auch hier sind wieder alle über emotional. 


Ich mag die griechische Mythologie sehr gerne und kenne mich dort auch einigermaßen aus. Ich hatte gehofft, dass viel mehr auf die Götter eingegangen wird. Dem ist leider nicht so. 
Außerdem finde ich den Klappentext irreführend. Ich habe sieben wirklich spannende Prüfungen erwartet, bei denen Kate wirklich gefordert wird. Leider ist es so, dass der Leser nicht viel (oder eher so gut wie gar nichts) von den Prüfungen mitbekommt.
Spannung kommt so leider nicht auf. Ich hätte mir eine andere Lösung der Prüfungen gewünscht.
Ich hätte es toll gefunden, wenn sie die Götter nicht so angepasst hätte. Ich kann natürlich schon verstehen warum die Autorin hier so gehandelt hat, aber ich finde man hätte am Ende deutlicher machen müssen wer wer ist und die Beschreibungen etwas detaillierter ausführen können.

Gegen Ende kam kurz so etwas wie Spannung auf, allerdings hielt diese nicht lange an und kann das Buch auch nicht interessanter machen. Ich hatte deutlich mehr Spannung erwartet. Ich fand das Buch teilweise recht langweilig.

Fazit
Wahrscheinlich hatte ich einfach zu hohe Erwartungen an das Buch. Die Idee ist wirklich gut und hat mich total interessiert, nur leider hat mir die Umsetzung überhaupt nicht gefallen. Mit den Charakteren konnte ich nicht warm werden und die letztendliche Umsetzung der Idee war auch nicht mein Fall.
Leider gebe ich dem Buch nur 2 von 5 Herzen.


Mittwoch, 1. Mai 2013

Monatsrückblick April 2013

Hallo meine Lieben :),

im April war bei mir einfach super viel los und ich bin selbst überrascht, dass ich doch ein paar Bücher lesen konnte. Ich hatte eigentlich gedacht, dass es sehr viel weniger wird. Also dann kommt hier jetzt meine Lese-Statistik.

Gekauft  (5)
Running Man - Michael Gerard Bauer
A Game of Thrones: A Song of Ice and Fire, Book One - George R. R. Martin
A Clash of Kings: A Song of Ice and Fire Book Two - George R. R. Martin
The Picture of Dorian Gray - Oscar Wilde (Barnes & Noble Leatherbound Classics)
Five Novels - Charles Dickens (Barnes & Noble Leatherbound Classics)

Geschenkt bekommen (4)
Die Insel der besonderen Kinder - Ransom Riggs
Göttlich verliebt - Josephine Angelini
Der Kuss des Kjer - Lynn Raven
Das göttliche Mädchen - Aimée Carter

Gelesen (4)
Die Insel der besonderen Kinder - Ransom Riggs (416 Seiten)
A Game of Thrones: A Song of Ice and Fire, Book One - George R. R. Martin (864 Seiten)
Running Man - Michael Gerard Bauer (304 Seiten)
Das göttliche Mädchen - Aimée Carter (298 Seiten)


Insgesamt habe ich also im April 1882 Seiten gelesen und ca. 63 Wörter pro Tag. Dieses Ergebnis überrascht mich gerade total. Ich hätte mit viel weniger gerechnet, da ich diesen Monat meine Abschlussarbeiten geschrieben habe und nicht wirklich viel Zeit hatte. Dass es dann doch so viele Seiten geworden sind, freut mich. 
Ich habe auch einige Bücher neu bekommen. Ich hatte diesen Monat Geburtstag und dann darf man das. :)
Mir ist aufgefallen, dass fast jedes Buch, das ich gekauft habe, Englisch ist. Die Bücher von George R. R. Martin wollte ich schon lange lesen, aber auf Deutsch sind sie mir einfach zu teuer.

Am meisten freue ich mich aber über die Barnes & Noble Leatherbound Classics. Das sind einfach die schönsten Bücher, die ich je gesehen habe und es werden bestimmt noch mehr! (Mein armer Geldbeutel. :D )

Für mich war es lesetechnisch ein erfolgreicher Monat für euch auch?
Eure Nele