Freitag, 28. Februar 2014

[Rezension] Sonea. Die Königin - Trudi Canavan

(c) Verlag



Originaltitel: The Traitor Spy 3: The Traitor Queen
Autor: Trudi Canavan
Teil einer Reihe? Ja, Band 3 von 3
Erschienen am: 17. Februar 2014
Verlag: Blanvalet 
Seitenzahl: 608
Preis: 13 € (Broschiert)
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Klappentext
Die letzte Prüfung der Schwarzen Magierin
Sonea, die Schwarze Magierin von Kyralia, ist glücklich, als ihr Sohn Lorkin von den Sachakanischen Rebellen freigelassen wird. Er wird jedoch erst nach Kyralia heimkehren können, sobald er dem König von Sachaka alles preisgibt, was er über die Verräterinnen weiß. Aber Lorkin hat sich in eine der Rebellinnen verliebt und ist nicht bereit, sie auszuliefern. Der Sachakanische König droht, Lorkin sein Wissen mit Gewalt zu entreißen. Da bricht Sonea das oberste Gesetz für Schwarze Magier und verlässt Kyralia. Sie wird ihren Sohn nicht im Stich lassen – und hofft, dass ihr Eingreifen keinen Krieg auslöst … (Quelle: Blanvalet)

Cover
Wie immer bei Büchern von Trudi Canavan, finde ich das Cover nicht schön. Dieses mal zeigt es eine Frau in einer grünen Robe. Die Gestalten in ihren Roben finde ich auf keinem ihrer Bücher hübsch, aber es kommt ja auf das Inhaltliche an.

Meine Meinung
Auf dieses Buch habe ich lange gewartet, denn nachdem ich den zweiten Teil gelesen habe, wollte ich unbedingt weiter lesen. Allerdings ist mir erst dann aufgefallen, dass es dieses Buch nur als gebundene Ausgabe gab. Ich habe also ein Jahr auf dieses Buch gewartet, um es in der Broschierten Ausgabe zu besitzen, das sieht einfach ordentlicher aus.

Zu Trudi Canavans Schreibstil muss ich nichts mehr schreiben, da dies bereits meine fünfte Rezension über eines ihrer Bücher ist. Aber trotzdem kurz zusammengefasst: Der Schreibstil ist und bleibt toll, ansonsten hätte ich keine neun Bücher von ihr gelesen.

Die Geschichte beginnt so spannend, wie sie im zweiten Buch geendet hat. Nach ein paar Seiten war ich wieder in der Geschichte. Die Spannung wurde auch beinahe das ganze Buch über aufrecht gehalten.

Direkt im ersten Kapitel lernt man die Schleichen kennen. Sie leben unterhalb der Stadt und gehen nie an die Oberfläche. Dass Trudi Canavan auch im sechsten Buch über Sonea noch neu Ideen einbaut finde ich super. Ich hätte sehr gerne mehr über diese Menschen gelesen, leider wurden sie wenig thematisiert.

Die Geschichte verfolgt wieder mehrere Handlungsstränge. Hauptsächlich erfährt man wieder von Dannyl und Tayend in ihrer Funktion als Botschafter und von Lorkin, der vom König in Sachaka unter Druck gesetzt wird, um sein Wissen preis zu geben. Sonea macht sich zusammen mit Regin auf den Weg nach Sachaka, wobei erwähnt werden muss, dass der Klappentext etwas fragwürdig ist.
"Da bricht Sonea das oberste Gesetz für Schwarze Magier und verlässt Kyralia."
Diesen Satz finde ich unglücklich formuliert, da sie ja bereits im zweiten Buch die Erlaubnis dazu bekommen hat. Dass sie mit Regin reist finde ich natürlich super, da ich bei meiner Rezension zum zweiten Teil bereits bemängelt habe, dass Regin so selten erwähnt wird. Die Beziehung von Sonea und Regin finde ich sehr interessant, vor allem weil die beiden sich in der vorigen Trilogie so sehr gehasst haben.

Allerdings fehlt mir Dorrien in diesem Buch. Er wurde leider nicht erwähnt, dafür aber unser alter Bekannter Rothen.

Es gibt ebenfalls wieder einen Handlungsstrang, der in Imardin spielt. Dort geht es um Lilia, Anyi, Cery und Gol. Obwohl ich Cery abgöttisch liebe und Gol auch klasse ist, hat mich dieser Teil des Buches meistens am Wenigsten interessiert. Das lag wahrscheinlich an Lilia. Mr ist sie ab und zu ein bisschen zu naiv und nervig.

Das große Finale ist nicht ganz so spannend wie in "Die Gilde der schwarzen Magier", aber das heißt nicht, das es schlechter ist! Auch diese Lösung war spannend und schlüssig.
Trudi Canavan hat theoretisch die Möglichkeit offen gelassen, noch einmal zu Sonea zurück zu kehren, aber das ist soweit ich weiß nicht geplant und ich halte es auch für unwahrscheinlich, da diese Bücher ja schon die Nachfolgetrilogie sind. Auch wenn die Geschichte noch so schön ist, irgendwann möchte ich auch mal das Ende erreichen.

Fazit
Ich bin ein riesen Trudi Canavan Fan und auch mein neuntes Buch von ihr konnte mich voll und ganz überzeugen. Ich habe fast nichts zum Meckern, da ich das Ende sehr gelungen finde.
Sonea, Die Königin bekommt von mir 5 von 5 Herzen.








Hier kommt ihr zu meiner Rezension des zweiten Teils: "Sonea. Die Herilerin"

Dienstag, 4. Februar 2014

[Rezension] Nachrichten aus Mittelerde - J. R. R. Tolkien

(c) Verlag



Originaltitel: Unfinished Tales of Numenor and Middle-earth
Autor: J. R. R. Tolkien
Teil einer Reihe? Nein
Erschienen am: 20. September 2012 (17. Auflage)
Verlag: Hobbit Presse (Klett-Cotta)
Seitenzahl: 725
Preis: 19,95 (Broschiert)
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Klappentext
Verstreute Nachrichten, vergessen geglaubte Geschichten aus Mittelerde und von der Insel Numénor - eine Fundgrube für Tolkien-Leser.
J.R.R. Tolkien hat die verstreuten Nachrichten aus Mittelerde und der Insel Númenor gesammelt, und sein Sohn Christopher hat sie chronologisch geordnet, mit Kommentaren versehen, Verweise und eventuelle Widersprüche zum »Herrn der Ringe« und dem »Silmarillion« notiert und so ein umfangreiches Geschichtenbuch zusammengestellt, eine Fundgrube für jeden Kenner Mittelerdes.

Cover
Beim Cover wurde die selbe Schriftart wie beim Silmarillion benutzt, die mich einfach sofort an Tolkien erinnert. Die Farben sind bräunlich und eher schlicht gehalten. In der Mitte sieht man einen Drachen und insgesamt finde ich das Cover zwar nicht wirklich spannend, aber die Farben passen zusammen und auch der Inhalt wird durch den Drachen etwas mit aufgegriffen, wobei er keine große Rolle spielt.

Meine Meinung
Nachrichten aus Mittelerde ist nur ein Buch für absolute Tolkien-Fans. Ich bin der Meinung, dass man einiges an Vorwissen braucht, um das Buch zu verstehen. Den Herrn der Ringe sollte man auf jeden Fall gelesen haben und auch das Silmarillion (meine Rezension gibt es hier) sollte einem nicht unbekannt sein, da sich die Anmerkungen öfters auf diese Bücher beziehen.

Der Schreibstil ist wie von Tolkien gewöhnt toll. Er ist nicht ganz so ausschweifend, wie im Silmarillion, aber dennoch sehr schön und er passt zu den Geschichten rund um Mittelerde.

Inhaltlich bietet Nachrichten aus Mittelerde viele neue Details. Im Silmarillion wurde vor allem das erste Zeitalter behandelt, dieses Buch beschäftigt sich aber auch ausführlicher mit dem zweiten und dritten Zeitalter. Eine Geschichte "Die Kinder Húrins" ist bereits im Silmarillion enthalten, wird hier aber noch einmal genauer erzählt, weswegen mich diese Wiederholung nicht gestört hat. 
Ich habe schon öfters gelesen, dass viele Nachrichten aus Mittelerde schwierig zu lesen finden, da es auf sie wie ein Bericht wirkt. Ich empfinde das anders. Ich finde dieses Buch sehr interessant, da mich die Hintergründe des Herrn der Ringe interessieren. Was hat Galadriel schon alles erlebt? Woher kommt das Bündnis zwischen Rohan und Gondor? Und eine Frage, die im Silmarillion leider nur kurz angeschnitten wurde und der hier ein ganzes Kapitel gewidmet wurde: Was sind die Istari (Zauberer) und woher kommen sie? 
Auf all diese Fragen bekommt man eine Antwort und man erfährt noch viel mehr. Auch die Insel Númenor wird ausführlich erwähnt und es gab keine der Erzählungen, die mich nicht interessiert hat.

Das Register ist wieder sehr umfassend, so dass man einen Begriff nachschlagen kann, wenn man ihn nicht kennt und es sind wieder ein paar Karten am Ende enthalten, die zwar eine schöne Beilage sind, aber meiner Meinung nach nicht nötig gewesen wären. In diesem Buch fehlen die Stammbäume, die ich beim Silmarillion hoch gelobt habe, aber sie waren hier auch nicht so dringend von Nöten, da man die meisten Personen bereits durch das Silmarillion kannte oder sich die Anzahl der Charaktere in Grenzen hielten.

Fazit
Für Tolkien-Fans, die bereits das Silmarillion gelesen haben, ist Nachrichten aus Mittelerde ein sehr schönes Buch, das ich mit bestem Gewissen empfehlen kann und das 5 von 5 Herzen von mir bekommt.


Samstag, 1. Februar 2014

Monatsstatistik vom Januar 2014

Gekauft (3)


1. Die Arena - Stephen King
2. Daughter of Smoke and Bone - Laini Taylor
3. Wen der Rabe ruft - Maggie Stiefvater

Gelesen (2)
1. Ich wünschte, ich könnte dich hassen - Lucy Christopher (368 Seiten)
2. Das große Hobbit Buch - J. R. R. Tolkien (418 Seiten)

Angefangen (1)
Nachrichten aus Mittelerde - J. R. R. Tolkien

Ich habe diesen Monat nur 2 Bücher gelesen. So wenige Bücher waren es schon länger nicht mehr. Insgesamt habe ich 786 Seiten gelesen, das sind 25 Wörter pro Tag. Was war diesen Monat los mit mir? :D Na ja, ich denke, der Februar wird besser. 

Das Highlight diesen Monat war "Ich wünschte, ich könnte dich hassen" und da ich nur 2 Bücher gelesen habe, gab es auch keinen Flop.

Außerdem habe ich im Januar mein Bücherregal neu geordnet. Hier habt ihr mal ein Bild des zwischen zeitigen Chaos:



Habt ihr im Januar mehr gelesen? Ordnet ihr euer Bücherregal nach einem bestimmten System?
Eure Nele