Montag, 13. April 2015

[Rezension] The Ocean at the End of the Lane - Neil Gaiman

(c) Harper




Titel: The Ocean at the End of the Lane
Autor: Neil Gaiman
Teil einer Reihe? Nein
Erschienen am: 8. April 2014
Verlag: HarperCollins
Seitenzahl: 192
Preis: 6,07 € (Taschenbuch)
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Klappentext
A middle-aged man returns to his childhood home to attend a funeral. Although the house he lived in is long gone, he is drawn to the farm at the end of the road, where, when he was seven, he encountered a most remarkable girl, Lettie Hempstock, and her mother and grandmother. He hasn't thought of Lettie in decades, and yet as he sits by the pond (a pond that she'd claimed was an ocean) behind the ramshackle old farmhouse where she once lived, the unremembered past comes flooding back. And it is a past too strange, too frightening, too dangerous to have happened to anyone, let alone a small boy.
A groundbreaking work as delicate as a butterfly's wing and as menacing as a knife in the dark, The Ocean at the End of the Lane is told with a rare understanding of all that makes us human, and shows the power of stories to reveal and shelter us from the darkness inside and out. (Quelle: HarperCollins)

Cover
Das Cover ist in meinen Augen gelungen. Es ist nicht zu überladen. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Schrift und die Farben sind natürlich sehr passend gewählt. Alles in allem ist das Cover eher düster, was sich auch in der Geschichte sehr gut widerspiegelt.

Meine Meinung
Neil Gaiman's Schreibstil gefällt mir sehr gut. Er ist einfach und gut zu lesen. Viele Passagen habe ich mir in ein extra Heft geschrieben, da sie schön waren. Während die Geschichte voran schreitet, wird die Atmosphäre immer dunkler und bedrohlicher. Dies war sehr authentisch, was mir gut gefallen hat.

Ich wusste nicht wirklich, in welche Richtung dieses Buch gehen würde und welche Themen behandelt werden würden. Letztendlich war ich doch sehr überrascht von der Handlung, da ich etwas anderes erwartet habe. Das ist allerdings nichts negatives. Die Geschichte ist voll von Fantasie. Des Weiteren hat es mir gefallen, dass unser Hauptprotagonist am Anfang des Buches erwachsen ist und sich an seine Kindheit erinnert, da es am Ende einen guten Abschluss der Geschichte möglich macht und mir gefällt die letztendliche Vorstellung am Ende sehr, wobei ich darüber natürlich nichts verrate.

Die Charaktere waren sehr gut und liebevoll gestaltet. Unser Hauptprotagonist ist als Kind wirklich niedlich und ich habe ihn sofort gemocht. Man konnte sein kindliches Handeln und Denken sehr gut nachvollziehen und hat sofort mit ihm mitgefühlt. Außerdem hat es der Autor in nur wenigen Sätzen geschafft, dass ich sein Haustier sehr gerne mochte und die Beziehung zwischen den beiden sehr süß fand.
Auch Lettie ist ein äußerst interessanter Charakter. Ich kann sie gar nicht richtig beschreiben. Das einzige Wort, das mir in den Sinn kommt, ist: exzentrisch. Lettie und ihre Familie haben etwas mysteriöses an sich und sind durchaus etwas komisch. Ihre Farm wirkt sehr alt und zeitlos und mir hat es gut gefallen, wie der Autor die Gegenden beschrieben hat, da man sich alles gut vorstellen konnte, ohne seitenlange Beschreibungen lesen zu müssen.

Auch die Nebencharaktere wurden nicht vernachlässigt, so fand ich Letties Oma und die Schwester des Hauptcharakters auch sehr lebhaft beschrieben.

Die Spannung bleibt durchgehend erhalten und die Geschichte hat auf jede Fall eine sehr dunkle und bedrückende Atmosphäre.

Fazit
Ich weiß, dass ich das Buch gerade nur gelobt habe, aber irgendwie hat mir etwas gefehlt und ich kann euch leider nicht sagen was es war. Das Buch war auf jeden Fall gut und ist auf jeden Fall lesenswert, doch konnte es mich nicht ganz so sehr mitreißen, wie ich es gehofft hatte. The Ocean at the End of the Lane bekommt von mir 3,5 Herzen und ich muss wirklich mal Bilder mit halben Herzen erstellen :D.

3,5 Herzen!

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